Geneviève – Die Frau am Fenster: Mein voyeuristisches Geständnis

Meine kleine Chambre in der Cité universitaire. Gegenüber das Haus der Clément. Herz hämmert wie ein Presslufthammer. Schweiß perlt schon auf meiner Stirn, obwohl die Nacht kühl ist. Ich schiebe den Tisch ans Fenster, dimme das Licht, greife die Ferngläser. Geneviève. Die Frau am Fenster. Ihr Zimmer leuchtet auf. Sie tritt ein, Corsage spannen über prallen Brüsten. Sie dreht den Kopf – zu mir? Atem stockt. Sie weiß es. Sie weiß, dass ich gucke. Und sie fängt an.

Ihre Finger knöpfen langsam auf. Haut schimmert, warm, einladend. Slip und BH umschmiegen Kurven, die mich wahnsinnig machen. Sie drückt die Titten hoch, quellen über. Ich beiße mir auf die Lippe, Schwanz zuckt hart in der Hose. Sie greift hinten, BH löst sich. Arme kreuzen sich, Brettern gleiten runter. Nippel hart, dunkel. Sie tanzt. Hüften kreisen, Arsch wackelt. Nuisette huscht drüber, transparent. Lampe an – Schatten tanzen, Titten frei, flach Bauch, Busch schwarz zwischen Schenkeln. Herz rast, Blut pumpt in den Unterleib. Ich presse mich ans Glas, will sie besitzen, lecken, ficken.

Das Fieber

Sie hebt die Nuisette. Langsam. Rücken bogig, Fesseln rund, Schenkel straff. Nackt. Vollkommen nackt. Dreht sich, bietet alles. Ich zerreiße fast die Hose, Hand greift rein, reibt hart. Sie wirbelt, Titten hüpfen, Po klatscht bei jedem Schritt. Musik spürt man, Rhythmus in ihren Bewegungen. Sie installiert die Bühne für mich. Rideaux offen. Nur für mich. Begierde explodiert, rot vor Augen, alles pocht.

Plötzlich lichter aus. Schatten vor der Lampe. Chinoise, geil. Déshabillé fließt um sie, neblig. Sie contorsionniert, Beine spreizt, Hände über Haut gleiten. Ich pumpe schneller, Schweiß rinnt in Augen, Atem keucht. Sie weiß, ich bin da, hart, sabbernd. Fieber tobt, Haut glüht, ich will sie zerreißen, in sie reinstoßen bis zum Anschlag.

Tag drauf, Nachmittag. Sonne wärmt. Ich am Fenster, Bücher offen, aber Augen rüber. Schatten. Sie und er. Umarmen sich. Er – der Typ, den ich kenne, aber nicht einordnen kann. Sie archt sich ans Glas, Arme hoch. Er greift Titten, saugt am Hals. Jupe rauf, Arsch entblößt. Er rammt rein. Stoß um Stoß. Sie stöhnt lautlos, Mund offen, Augen zu. Glücklicherweise. Sein Tempo gnadenlos, sie hebt ab bei jedem Fick. Ich frier, Schwanz gefangen, quält. Will mich wichsen, aber bewege nicht. Sie kommt, er grunzt, sackt zusammen. Sie starrt – zu mir? Scheiße.

Das Feuer

Abend. Rideau offen. Sie tritt vor, droht mit Finger. Ich bettle, Hände gefaltet. Sie nickt. Déshabille. BH und Culotte runter. Titten frei, Busch lockt. Dann Rideau zu. Strafe. Eine Woche Wartequal. Aber ich weiß: Sie geilt es auch.

Das Feuer bricht aus. Nächste Nacht. Rideaux weit. Sie tanzt wilder. Nackt, Beine breit, Finger kreisen über Klit. Ich wichse synchron, Samen spritzt ans Glas. Sie wirft Kopf zurück, kommt bebend. Wir teilen den Orgasmus durch die Fenster. Wild, animalisch. Jeder Stoß ihres Fingers meiner Hand. Schweißüberströmt, Herz explodiert, Kontrolle weg. Sie ist mein.

Asche. Sie verschwindet ins Bad. Ich sacke zusammen, klebrig, erschöpft. Haut brennt noch, Herz pocht nach. Etwas Einzigartiges. Verborgenes Feuer, nur wir zwei. Sie tanzt weiter für mich, mal mehr, mal weniger. Ich lebe für diese Nächte. Geneviève. Meine Frau am Fenster.

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