Geiles Geständnis: Das erotische Dinner, das mich die Kontrolle kosten ließ
In meiner privaten Penthouse-Küche, Kerzen flackern, der Duft von Gewürzen hängt schwer in der Luft. Herz rast schon. Ich binde die Schürze um, Hände zittern. Heute frage ich sie. Die Frau meines Lebens. Muss perfekt sein. Blätter durch Rezeptbücher, nackter Koch. Artischocke effeuiere ich langsam. Blätter fallen wie Kleider. Ihre Muschi stelle ich mir vor, poilue, iodé. Schwitzt schon meine Stirn. Cocktail mixe ich, Sex on the Beach. Bullen prickeln in der Flasche. Sie kommt gleich. Türglocke. Puls explodiert. Sie tritt ein, Augen hungrig. Kuss heiß, Zungen ringen. Führe sie zum Tisch, Glasplatte nackt. Beine kreuzt sie, Porzellanhaut schimmert durch. Champagner gieße ich, Tropfen auf Lippen. Lecke sie ab, Erdbeere dazwischen. Herz hämmert gegen Rippen. Hors d’œuvres: Crevette in Hollandaise, turgescent. Füttere sie, Finger in Mund. Sie saugt. Erregung steigt, Hose spannt. Rosette mit Trüffel, touffe rasée. Bisse rein, Saft rinnt. Bâton de berger, noix drin. Sie verschlingt. Schweiß perlt auf meiner Haut. Ihre Hand wandert, greift zu. Dringlichkeit brennt. Alles rot. Muss sie haben. Jetzt.
Tisch weg. Sie auf Platte, Beine breit. Anguille in Raie, Öl tropft kalt dann heiß. Curry auf Fesses, Grenouille hüpft. Brüste knete ich, gelée royal, lactaires. Feuer lodert. Zunge leckt Hals, braises küssen. Gros Plant, Folle Dame, wir saufen. Pinot noir, cochoncetés. Sie stöhnt. Caille leste, cuisses offen. Loch blickt mich an. Trousser sie. Finger sherry-durchtränkt, Zunge bœuf écarlate. Saucisse ramme ich rein. Hart. Tief. Sie krallt Nägel in Rücken. Schweiß mischt sich. Herz rast synchron. Casserole für Gueuze, alte Art. Heiß wird sie. Bett mit Satyren, amanites. Boudin in Cul. Stoße zu. Sie schreit. Sauce à la diable, gicle ich. Cremig, salzig über goldene Haut. Wild. Ungefiltert. Haut brennt aneinander. Rasender Puls. Besitz total. Sie windet sich, kommt. Ich explodiere. Wieder. Und wieder. Jede Empfindung vervielfacht. Schweißbäche. Kontrolle weg. Nur Trieb.
Das Fieber
Garten raus, Nachtkühle ravigotiert. Mond schein. Schal um Schultern, Mohair unter uns. Haut noch glühend. Atmen schwer. Augen in Augen. ‘Willst du meine Hälfte sein?’ Flüstere ich. Ring glitzert. Ja. Sterne im Herzen. Entremets: Saint-Amour, Esquimaux lecken. Kühlend. Soufflé glacé. Rein ins Bett. Baguette zwischen Tétés, sandwich. Condé, biscuit trempe. Abricot nass, crème fouettée. Puits d’amour, miel, gratte-culs. Bêtises auf Lippen. Ruhe kehrt ein. Haut kribbelt nach. Etwas Einzigartiges. Wir verschmelzen. Morgen neu. Aber diese Nacht: Verzehrend. Gefährlich. Mein.



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