Die Witwe meines Rivalen: Rache in rohem Fleisch
Der Regen prasselt auf die Scheibe meines Wagens, während ich Christine nach Hause fahre. Der Sturm, der über dem Friedhof aufgezogen ist, peitscht jetzt alles durch. Sie sitzt neben mir, ihr schwarzes Trauerkleid klebt feucht an ihrer Haut. Ihre Augen, rot vom Weinen, fixieren mich. Wir wissen beide. Benjamin ist tot. Amandine auch. Die Rosen auf ihrer Grabplatte – weggeworfen von mir. Jetzt nur wir zwei, vereint in der gleichen Wunde.
Ihre Hand streift meinen Oberschenkel. Zufall? Nein. Der Stoff meines Anzugs spannt sich. Mein Herz hämmert wie ein Presslufthammer. Sie riecht nach Regen und Verbotenem, ihre Brust hebt sich schnell. ‘Er hat mir alles gesagt’, flüstert sie. ‘Und du wusstest.’ Ich nicke, greife ihre Hand fester. Haut so warm, so lebendig. Der Wagen schlingert leicht, ich lenke in eine dunkle Seitenstraße, weg von Lichtern. Parke. Motor aus. Stille, nur Regen und unser Atmen.
Das Fieber
Sie dreht sich zu mir, Lippen zittern. Ich ziehe sie ran, Mund auf Mund, hart, gierig. Zungen ringen, schmecken Salz von Tränen und Wut. Ihre Finger krallen in mein Hemd, reißen Knöpfe auf. Meine Hand unter ihr Kleid, spürt die Hitze zwischen ihren Schenkeln. Feucht schon, pulsierend. Sie stöhnt in meinen Mund, Herz rast gegen meine Brust. Ich drücke sie zurück, gegen die Tür, beiße in ihren Hals. Sie bäumt sich, Nägel in meinem Rücken. Alles rot. Begierde frisst mich auf. Ich will sie besitzen, sie zerreißen, Rache nehmen für jede Nacht, die Benjamin in Amandines Armen lag.
Ihre Schenkel spreizen sich, ich schiebe ihr Kleid hoch. String runter, Finger rein. Sie keucht, saugt an meiner Lippe. Mein Schwanz pocht, hart wie Stahl. Sie greift zu, massiert roh, drückt. ‘Nimm mich’, haucht sie. Ich öffne meine Hose, ramme mich vor. Nichts Kondom, nichts Zärtlichkeit. Nur Fleisch in Fleisch. Sie schreit auf, als ich eindringe, tief, brutal. Der Wagen schaukelt, Scheiben beschlagen. Regen trommelt im Takt unserer Stöße.
Das Feuer
Ich stoße zu, wild, ungehemmt. Ihre Nägel ritzen Blut, ihr Atem heiß an meinem Ohr. ‘Härter’, bettelt sie, Beine um mich geschlungen. Schweiß rinnt, mischt sich mit Regenwasser. Ihre Brüste wippen frei, ich sauge an den harten Nippeln, beiße. Sie kommt zuerst, krampft um mich, schreit meinen Namen. Arnaud. Nicht Benjamin. Ihr Orgasmus melkt mich, ich explodiere in ihr, pumpe alles raus, heiß, endlos. Zuckend, verschmolzen, tierisch.
Wir sacken zusammen, atemlos. Ihre Haut glüht noch, klebt an meiner. Herzschlag beruhigt sich langsam, pocht nach. Regen hört auf, Tropfen rinnen die Scheibe runter. Sie streicht über meine Brust, küsst zart. ‘Das war… alles.’ Ich nicke, spüre die Leere, die süße Erschöpfung. Etwas Einzigartiges, Verzehrendes erlebt. Rache geschmeckt, Lust geteilt. Die Asche unserer alten Leben raucht noch. Aber wir leben. Haut an Haut, besessen und frei.



Post Comment