Geiles Geständnis: Der Pédoncule der Hölle entfacht mein Feuer
Der Garten des alten Brahmane bei Goa. Feuchte Luft klebt an meiner Haut wie Schweißgeliebte. Südindien, Nachmittagshitze. Mein Shirt durchtränkt. Herz rast schon, bevor ich eintrete. Julien bin ich, 24, frisch aus Europa. Die Geschichte meines Vaters Antoine brennt in mir. Sein Pédoncule de l’enfer. Diese sture Tige, die nie wuchs. Ich erzähle dem Maigeren, dem Runzligen. Er nickt. Führt mich tiefer. Blätter streifen meine Arme. Düfte überwältigen. Moschus. Süß. Verboten. Seine Finger berühren meinen Unterarm. Warm. Rau. Ein Stromschlag jagt in meine Lenden. Ich keuche. Die Begierde steigt. Rot. Brennend. Er flüstert: „Sie ist hier. Der Garten ist sie.“ Ich sehe sie nicht. Nur ihn. Seine Augen, dunkel, hungrig. Meine Hose spannt. Der Puls hämmert in meinen Schläfen. Schweiß tropft in meine Augen. Ich greife seine Schulter. Hart. Knochen unter Haut. Er drückt mich gegen eine Wand aus Grün. Blätter peitschen meine Wangen. Seine Brust an meiner. Hitze explodiert. Mein Schwanz pocht. Hart wie die Tige meines Vaters. „Für dich“, haucht er. „Sie wächst für dich.“ Meine Hände reißen an seinem Dhoti. Haut. Alte, doch feurige Haut. Der Verstand ertrinkt. Nur Trieb. Besitz. Jetzt.
Seine Lippen auf meinem Hals. Zähne beißen. Blut pulsiert. Ich stoße ihn zu Boden. Erde weich unter uns. Wurzeln graben in meinen Rücken. Schweiß mischt sich mit Erdreich. Sein Mund umschließt mich. Heiß. Nass. Saugt. Ich brülle. Hüften stoßen wild. Rasend. Jeder Zug vervielfacht die Glut. Seine Hände kneten meine Eier. Drücken. Schmerz mischt Lust. Ich drehe ihn. Sein Arsch. Runzlig, doch einladend. Feucht vom Schweiß. Ich spucke. Dringe ein. Hart. Tief. Er stöhnt. Animalisch. Der Garten bebt. Blätter rascheln wie Zeugen. Mein Herz explodiert fast. Schweiß fliegt. Haut klatscht auf Haut. Rasend. Ungefiltert. Ich ramme. Besitze. Seine Nägel ritzen meinen Rücken. Blut rinnt. Der Duft. Pflanzen. Sperma. Sein Loch zieht mich rein. Eng. Verzehrend. Ich keuche. „Mehr.“ Er windet sich. Bettt mich. Ich zucke. Der Höhepunkt naht. Wie die Pflanze, die endlich wächst. Unaufhaltsam. Ich komme. Flut. Heiß. Er zuckt mit. Samen spritzt auf die Erde. Der Garten trinkt.
Das Fieber
Atem stockt. Körper verschlungen. Schweiß kühlt langsam. Haut glüht noch. Brennend. Ich liege da. Auf ihm. Erde in den Haaren. Herzschlag ebbt. Langsam. Sein Flüstern: „Sie hat dich erkannt.“ Ich nicke. Die Asche der Lust. Süß. Einzigartig. Gefährlich. Ich stehe auf. Beine zittern. Der Garten leuchtet. Harmonisch. Alles von ihr. Von uns. Zurück in Europa. Mutters Haus. Der Pédoncule. Er wächst. Neues Grün sprosst. Tag für Tag. Der Garten meines Vaters. Erwacht. Für mich. Die Begierde. Sie lebt in mir. Total. Verzehrend. Ich berühre die Tige. Hart. Warm. Wie damals. Schweiß perlt. Herz rast neu. Die Kontrolle? Verloren. Für immer.



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