Geiles Geständnis: Sie im Neonlicht des Video Clubs

Der Video Club Nocturne summt unter Neonpink. Letzter Tuesday, Tür fällt ins Schloss. Sie steht da, Robe schwarz, flüssig bis zu den Schenkeln. Kein Wort. Ihr Blick bohrt sich in mich. Herz rast schon. Sie lehnt sich ans Comptoir, Puller rutscht von der Schulter. Bretelle schwarz, dünn, nackte Haut darunter glüht. Finger streifen Holz, nah an meinen. Ich rieche sie: Regen, Schweiß, Verlangen. Sie flüstert: ‘Heute kein Film.’ Atem heiß auf meiner Haut. Ich greife ihre Hand, ziehe sie ran. Pulse jagen. Ihre Brust drückt gegen meinen Arm, weich, warm, Herzschlag pocht durch Stoff. Neon grinst, wirft Schatten auf Jaquettes. Ténèbres starrt uns an. Ich presse sie gegen Regal, Hände auf Hüften. Stoff raschelt. Sie keucht leise, Nägel graben in meinen Nacken. Haut brennt. Ich küsse ihren Hals, salzig, feucht. Sie windet sich, Beine spreizt sich leicht. Finger gleiten unter Robe, berühren Schenkelinnenseite, glühend heiß. Sie beißt Lippe, Augen halb zu. Dringlichkeit explodiert. Ich will sie jetzt, ganz, roh. Sie flüstert: ‘Nimm mich.’

Hinterm Comptoir, Boden hart, VHS-Stapel kippt. Sie reißt mein Shirt hoch, Nägel kratzen Brust. Ich schiebe Robe hoch, Collants runter. Ihre Haut dampft, Schweißperlen rollen. Ich dringe ein, hart, tief. Sie stöhnt, wild, animalisch. Beine umklammern mich, Fersen bohren in Rücken. Herz rast synchron, Trommelwirbel im Fleisch. Neon flackert, wirft blaues Licht auf schweißnasse Körper. Regale wackeln, Jaquettes fallen: L’Amant, Crash, Körper ineinander. Sie krallt sich fest, Nägel bluten fast. Ich stoße zu, besitzergreifend, brutal. Ihre Hüften heben sich, treffen mich, Feuer explodiert. Schweiß tropft, mischt sich. Sie schreit leise, gedämpft in meinen Mund. Muskeln zucken, enger, heißer. Ich greife Haar, ziehe Kopf zurück, beiße Hals. Sie kommt zuerst, zitternd, pulsierend, Saft rinnt. Ich folge, explodiere in ihr, alles verspritzt. Wild, ungefiltert, verzehrend.

Das Fieber

Wir sacken zusammen, Boden klebrig. Haut klebt, Schweiß kühlt langsam. Atem rasselt, Herz pocht nach. Neon summt weiter, ungerührt. Sie liegt auf mir, Brust hebt sich, Brustwarze hart gegen meine Haut. Finger streichen sanft über meinen Bauch, Nachhall des Sturms. Ich rieche uns: Sex, Plastik, Popcornresten. Sie hebt Kopf, küsst mich faul, Zunge träge. ‘Das war der Film’, murmelt sie. Lachen leise, kehlig. Körper schwer, befriedigt, brennend noch. Draußen Regen prasselt gegen Scheibe. Ich halte sie fest, Besitz gebrochen, doch süß. Etwas Einzigartiges, verzehrend. Sie steht auf, Robe rutscht runter, deckt Geheimnisse. Geht zur Tür, dreht sich: ‘Nächster Tuesday?’ Neon flackert aus. Ich nicke, Haut glüht weiter.

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