Geiles Geständnis: Pan nimm mich im magischen Vallon

Der Morgen in jenem Vallon bei Vaour brennt sich in meine Haut. Junihitze klebt schon früh. Lucien packt meine Hand, zieht mich den Pfad hinunter. Leichte Klamotten: sein löchriges Shirt, mein offenes Hemd, nur Slip drunter. Espadrilles schleifen über Erde. Giraumon bellt voraus, jagt Blätter. Schweiß perlt auf meinen Schenkeln, rinnt zum Busch dazwischen. Herz pocht hart. Seine Hand legt sich ins Kreuz, warm, drängend. Schiebt mich voran, Finger streifen Fesseln.

‘Tu crois aux girolles?’, frage ich atemlos. Er grinst, schiebt mich gegen Stamm. Hände auf Brüsten, Mund verschlingt meinen. Stille. Vor uns Sapienwald, dunkel, einladend. Er drückt mich auf Moosbett. Ich spüre seinen Schwanz hart werden. Mein Schoß tropft. Ich klettere auf ihn, lasse mich sinken. Er füllt mich aus, heiß, pulsierend. Hüften stoßen, Schweiß mischt sich. Herz rast wie Trommel. Ich keuche, beiße in seine Schulter. Die Welt verschwimmt in Rot. Begierde frisst Verstand. Nur Fleisch, nur Drang. Sein Griff an meinen Arsch, zieht tiefer. Ich explodiere zuerst, Zucken durchzuckt mich.

Das Fieber

Wir taumeln auf, Beine weich. Unten rauscht der Bach, warm über Steine. Füße planschen rein, kühlt nicht. Sonne sickert durch Nadeln, Schatten dick. Seine Hand wieder da, gleitet runter, zwischen Schenkel. Finger finden Nässe. ‘Satyren?’, flüstere ich, ‘grosse Queue wie du?’ Er schweigt, drückt fester. Der Bach teilt sich, führt in Felsspalte. Moose wie Lippen. Dampf steigt auf. Saunaheiß. ‘Touche l’eau’, raunt er. Heiss, lebendig. Zieht mich rein, Klamotten nass. Wasser umspült Knie, Schenkel, Schoß. Glut explodiert innen. Sein Schwanz presst sich hinten ran, schwillt.

Nebel schluckt uns. Ich taste zurück: raue Borsten statt Haut. Drehe mich: Faunengesicht grinst, Hörner, Augen wild. Hände auf Titten, Nippel hart. Kein Schreck, nur Geilheit. Boden steigt, tropischer Wald vor uns. Riesenbäume, fleischige Blätter, Blumen duften Orchidée-Vanille-Zimt. Zwei Ziegenfrauen, nackt bis Schenkel, huschen her. Entkleiden mich zart. Melodie lockt. Pan tritt raus: Gehörnt, bärtig, Torso behaart, Prachtschwanz steil.

Das Feuer

Panique! Er packt mich, wirft auf Gras. Gewicht presst Luft raus. Schwanz bohrt sich rein, dehnt bis Zerreißen. Wildes Hämmern, Herz rast irr. Haut glüht, Schweiß strömt. Ich schreie, krallen in Fell. Er dreht mich, nimmt von hinten, Hände melken Titten. Ménaden tanzen, gießen Honig in Mund. Feuer explodiert, Wellen peitschen. Ich komme, komme, vergehe. Sein Samen füllt, heiß, endlos. Zeit zerfließt. Nur Puls, Stöhnen, Besitz.

Nebel lichtet. Sonne sinkt. Ich liege im Wasser, Lucien starrt fragend. ‘Bien?’ Haut brennt noch, Schoß pocht. Erzähle stockend: Wald, Pan, Ekstase. Er nickt, Legenden murmelt. Draussen Duft: Orchidée, Vanille, Zimt. Hund tollt. Aufstieg, Worte sprudeln. Zuhaus, ich sinne, zittere. Stadt jetzt, doch Gefühl bleibt. Pan in mir, ewig. Haut glüht nach, Herz schlägt wild. Magie pur. Devenu chèvre für immer.

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