Mein Fotoshooting-Geständnis: Wo die Lust mich verschlang
Der elegante Immeuble. Hohe Holztür mit goldenen Beschlägen. Platte: ‘Studio de photographie – 1er étage gauche’. Mein Finger drückt die Klingel. Klick. Die Tür springt auf. Ich husche rein, Herz rast schon. Treppe hoch, kein Zurück. Für ihn, meinen Mann. Fünf Jahre Ehe. Ich, 28, nur ihn gekannt. Wollte ihn überraschen. Sexy Lingerie-Shooting. Schwarzweiß. Mein Geheimnis.
Victor öffnet. Bedrohlich nett, Bauchansatz, unscheinbar. Gut so. Kaffee? Nein. Studio: Tabouret rot, Samtsofa grau, Fenster zum Garten. Rideaux noirs. Ich in marineblauer Robe, Knöpfe vorne, Cardigan, darunter cremefarbene Spitze-String und BH. Natürlich erst. Er klickt. Ich zittere, Hände kneten. Fenster auf. Luft. Stadtgeräusche. Hemingway greifen. Sofa. Haare lösen. Schuhe weg. Jazz rein. Cardigan runter.
Das Fieber
‘Öffnen Sie die Robe?’ Direkt. Herz pocht. Ich tu’s. Knöpfe springen. Spitze blitzt. Rafale Klicks. Vertigo. Robe weg. Nackt? Fast. Cambrez. Arme hoch. Haare raffen. Haut brennt unter Blitz. Ich gehorche. Atme flach. Auf Sofa. Beine kreuzen. Allongé. Licht weich. Tabouret. Rücken durchdrücken. Beine spreizen. Feucht. String nass. Er sieht’s. Herz rast wie Hammer. Seins auch?
‘Nu?’ Terror. Grenze. Doch Ja. BH auf. Titten frei, Nippel hart, schmerzhaft. Zoom surrt. Indécent. String runter. Nackt. Vollkommen. Drehe mich. Haut glüht. Jeder Klick ein Streicheln. Offen. Blicke mich an. Nicht nur Linse. Sein Auge frisst mich.



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