Geiles Geständnis: Unsichtbare Lust im Éclusier-Gîte

Die mansardierte Kammer im Haus des Éclusiers. Sommerhitze klebt auf meiner Haut. Ich stehe nackt vor dem Spiegel, das satinene Peignoir saumonfarben am Boden. Frösteln kriecht hoch, obwohl die Luft schwer und warm ist. Herz pocht wild, rast durch meine Brust. Ein Hauch. Warm, nicht kalt. Streift meinen Nacken. Wie ihr Atem. Damals. Ihre Lippen, charnues, mit diesen Grübchen. Ich drehe mich. Nichts. Nur der blaue Wand, Myosotis auf der Decke. Doch da. Wieder. Tiède Luft auf der Schulter. Ein Kuss. Weich, gierig. Haut glüht auf. Ich erstarre. Schweißperlen rinnen zwischen Brüsten. Hände? Unsichtbar. Gleiten meine Flanken hinab. Hüften umfassen. Fest. Besitzergreifend. Peignoir rutscht fort. Ohne Berührung. Nackt. Hitze durchflutet mich. Zwei Ströme. Über Bauch, Brüste. Finger zwirbeln Nippel. Hart werden sie. Ziehen. Schmerz mischt Lust. Herz hämmert. Donnernd. Ich keuche. ‘Sag, ob du magst’, flüstert sie. Nahe. In meinem Ohr. Lachen. Frech. Bekannt. Ich lächle. ‘Ja. Mach weiter.’ Augen zu. Blindlings hingeben. Hand tiefer. Zwischen Beine. Feucht schon. Pulsierend. Sie drückt. Kreist. Ich beuge mich. Vor dem Spiegel. Allein. Doch nicht. Körper presst sich ran. Nackt. Heiß. Gegen meinen Rücken. Schweiß vermischt sich. Herz rast. Schneller. Unerträglich. Begierde frisst Verstand. Rot. Alles rot.

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